Kalter Kaffee?

Im Jahre 1994 waren einer Umfrage zufolge 44% der befragten Deutschen der Ansicht, dass die deutsche Geschichte ein Nationalgefühl und nationale Symbole weitgehend verbiete. Dieses Ergebnis erscheint spätestens seit der Fußball-WM von 2006 als unvorstellbar: Seit dem so genannten Partyotismus ist die schwarz-rot-goldene Flagge wieder allgegenwärtig. Das findet gegenwärtig seine Fortsetzung während der WM in Südafrika: Kaum noch ein Werbespot kommt ohne die Kombination von schwarz-rot-gold und Fußball aus; in den Städten ist die deutsche Fahne wieder unübersehbar präsent. Dabei fällt auf: Je hässlicher die Häuserfassaden, desto mehr Flaggen hängen aus den Fenstern. Schon wird aus Berlin berichtet, dass junge, alternativ angehauchte Menschen beim Abspielen der Nationalhymne aufstehen und aus voller Brust mitsingen bzw. -grölen. Dies signalisiert die Aufhebung des »politischen Massengefühlsverbots nach 1945« (Gustav Seibt, SZ 3./4.7.2010) und ein neues Nationalgefühl in Deutschland, welches kaum noch kritisiert wird. So meinte auch die Präsidentin des Zentralrates der Juden, Charlotte Knobloch, vor vier Jahren, sie habe selten ein natürlicheres Verhältnis eines Volkes zu seinem Land gesehen. Ist »Nie wieder Deutschland« – das Motto viele linker Intellektueller während des Kalten Krieges und danach der antinationalen Strömung – also nichts weiter als kalter Kaffee? Diese Ansicht vertritt Aram Lintzel, Kolumnist der linksalternativen taz und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Grünen Bundestagsfraktion. In seinem Text »Empirischer Störfall« (taz, 8.6.2010) bekannte er, dass er schon jetzt genervt sei von der Paranoia alarmierter Kokommentatoren, die aus dem Torgegröle den Prolog zum Pogrom heraushörten. Mit Kokommentatoren meint er die so genannten Antideutschen, deren Resonanzboden sich zur Fußball-WM erhöhen werde. Denn hinter der schwarz-rot-goldenen Bildsprache lauere mindestens Nationalismus, wenn nicht Faschismus. Sicher: Lintzel kritisiert zu Recht die ungebrochene Kontinuitätsthese der Antideutschen, die umstandslos suggeriert, die deutsche Volksgemeinschaft habe sich auch sechs Jahrzehnte nach dem Untergang des Nazifaschismus kaum geändert. Und ebenso zutreffend ist seine Feststellung, dass die Antideutschen ex negativo genau jene identitäre Zwangslogik fortschreiben, welche Gegenstand ihrer antifaschistischen Kritik sei. Indes: Lintzel schüttet das Kind mit dem Bade aus: Die antideutsche Kontinuitätshypothese sieht er durch einen »empirischen Störfall« widerlegt – einen »empirischen Störfall« aus seiner ganz persönlichen Beobachtung: eine Gruppe schwarz-rot-gold geschminkter Israelis, die nach einem Spiel der deutschen Nationalelf während der WM 2006 am Brandenburger Tor feierten.

Patriotismus und Abwertung 
Doch schieben wir die persönlichen Beobachtungen beiseite und begeben uns auf das empirische Feld. Was sagen empirische Forschungsprojekte über die Verbreitung von nationalistischen und patriotischen Einstellungsmustern aus? Ist infolge des Party-Patriotismus während der WM 2006 ein Anstieg dieser Einstellungen zu beobachten? Und gibt es einen Zusammenhang von Nationalismus/Patriotismus, der Abwertung von Fremden und rassistischen Einstellungen? Wilhelm Heitmeyers Langzeitforschungsprojekt »Deutsche Zustände« ist in seiner Folge 5 (2007) u.a. genau diesen Fragen nachgegangen,1 rezipiert wurden diese Ergebnisse indessen kaum. Kein Wunder: Denn die Resultate widersprechen jenen, die dem unverkrampften Verhältnis der Deutschen zu ihren Nationalflaggen und einem »gesunden Umgang mit der eigenen Nation« das Wort reden. So stellen die Autoren des Beitrages »Nationalismus und Patriotismus als Ursache von Fremdenfeindlichkeit« fest, dass die WM einen positiven Effekt auf beide Formen nationaler Bindung, Patriotismus und Nationalismus, gehabt habe: Die nationalistische Variante sei angestiegen, während die patriotische leicht abgefallen sei. Die Vermutung, dass es sich bei der nationalistischen Bindung infolge der WM um eine offene und tolerante Form der Identifikation mit dem eigenen Land handele, verneinen die Autoren. »Der Zusammenhang von Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit bleibt relativ stabil.« Das unterstreicht auch die Studie »Nation und Exklusion« (2008) von Klaus Ahlheim und Bardo Heger: Die Zustimmungswerte zu der Aussage »Ich bin ziemlich oder sehr stolz, ein Deutscher zu sein« sind von 1996 bis 2006 von 63 auf 73% gestiegen, und schon im Ansatz gingen sie mit der Ausgrenzung und Abwehr der nicht Dazugehörigen, der Fremden einher. Doch nicht nur eine Verbreiterung von nationalistischen und rassistischen Einstellungen ist zu verzeichnen: Die veröffentlichten Zahlen rechtsextremer Straftaten für das Jahr der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland belegen eine Zunahme von sowohl rechtsextremer Gewalt als auch von so genannten Propagandadelikten um 14,6%. Gerade auch der Zeitraum des sportlichen Großereignisses weist Spitzenwerte auf.2
Ein weiterer Anstieg war auch im Jahr der Europameisterschaft 2008 zu verzeichnen: »Nach vorläufigen Angaben des Bundesinnenministeriums hat es 2008 fast 14.000 rechtsextreme Straftaten gegeben, darunter 735 Gewalttaten. Bei diesen Angriffen verletzten rechtsextreme Angreifer 773 Menschen. Damit liegen die Werte deutlich über denen des Rekordjahres 2006.«3
Die »Deutschen Zustände«-Forscher zeigen überdies, dass der vermeintliche Patriotismus, der sich im Gegensatz zum Nationalismus nicht durch einen Stolz auf die Nation an sich, sondern vielmehr durch seine demokratischen Traditionen und den Wohlfahrtsstaat auszeichne, dennoch eine problematische Komponente aufweist. Patriotismus umfasse nämlich neben der Verfassungspatriotismus-Komponente auch die Bindung an das eigene Land, und gerade bei den Westdeutschen fördere dies die Ablehnung von Fremden. Insofern sei nicht viel von der These zu halten, Patriotismus, verstanden als Wertschätzung von Demokratie und sozialen Werten, mindere die Verbreitung fremdenfeindlicher Einstellungen. Das tun diese Elemente an sich, mit der Bindung an das eigene Land hat das aber nichts zu tun. Ähnlich argumentiert Yves Bizeul in seinem Artikel »Nationalismus, Patriotismus und Loyalität zur offenen Republik«.4 Die entscheidende Frage sei, ob die Nation zuallererst als eine offene Gemeinschaft von freien Staatsbürgern oder als eine in sich geschlossene kulturelle bzw. ethnische Abstammungsgemeinschaft verstanden werde. Ein kulturalistisch-ethnisches Nationenverständnis steht somit einem republikanischen Verständnis gegenüber. Zwar habe sich der republikanische Patriotismus durchaus als Gegengift gegen das Gefährdungspotenzial des Nationalismus ausgewirkt, doch gleichzeitig sehe sich der Patriotismus einer ständigen Gefahr der Nationalisierung ausgesetzt: Mehr noch: »Der Patriotismus war ohnehin selten frei von jeglichem Nationalismus.« Bizeul schlussfolgert, dass weder die Nation noch das Vaterland Gegenstand der Loyalität der Staatsbürger sein sollten, sondern eine dem politischen, sozialen, kulturellen und ethnischen Pluralismus gegenüber prinzipiell offene Republik mit einer starken Zivilgesellschaft. Da der Begriff des Patriotismus von den führenden Vertretern eines republikanischen Nationenverständnis nicht als Treue zur Patria, sondern als Loyalität zur Republik verstanden werden wird, erweise sich der Begriff »Patriotismus« somit letztendlich als ungeeignet.
So haltlos infolgedessen die These einer bruchlosen Fortsetzung der deutschen Volksgemeinschaft in der Bundesrepublik ist, so falsch ist auch die Annahme, dass insbesondere der WM-Patriotismus harmlos ist. Im Gegenteil: Nationalistisches Denken ist (nicht nur) in Deutschland weit verbreitet und geht mit rassistischen Abwertungen einher. Auf die Dialektik von Kontinuität und Bruch kommt es mithin an.

Ethnische Zuschreibungen im Fußball 
Wie könnte diese Dialektik – mit Fokus auf den Fußball als »Transporteur nationalistischer Stimmungen«5 – skizziert werden? Doch fragen wir zunächst, warum eigentlich gerade der Fußball diese Transporteur-Funktion einnimmt, warum gerade im Fußball so selbstverständlich mit ethnischen, nationalen und geschlechtlichen Zuschreibungen wie etwa »südamerikanische Geschmeidigkeit«, »angeborene Verspieltheit der Afrikaner« etc. hantiert wird, wo doch in modernen Gesellschaften eigentlich das Leistungsprinzip als normativer Maßstab gilt. Das ist die Ausgangsfrage der Studie »Fußball als Paradoxon der Moderne« von Marion Müller.6 Als zentrales Ergebnis hält die Autorin fest, »dass nationale Grenzen im Fußball nicht von Anfang an bedeutsam waren und dass es sich beim Fußball keineswegs immer schon um einen Männersport handelte.« Nationale und geschlechtliche Differenzen haben weder in den vormodernen Ballspielen noch in den Anfangsjahren des modernen Fußballs als relevante Beobachtungsschemata fungiert. Die Ursachen für diesen Bedeutungswandel verortet Müller vor allem »in den zeitlichen Parallelen zwischen der Entstehung des Fußballspiels sowie seiner massenhaften Verbreitung einerseits und der Expansion der Nationenbildung während des imperialistischen Zeitalters sowie der Durchsetzung der polaristischen Geschlechterphilosophie andererseits.« Müller arbeitet heraus, dass der Ausschluss qua Nation und Geschlecht im Fußball des 20. Jahrhunderts gegenläufig zu den politischen Prozessen verläuft: »So erfolgte die Exklusion der Frauen aus dem Fußball in England 1921, also kurz nachdem die Frauen das Wahlrecht erhalten hatten, und in Deutschland wurde der Frauenfußball sogar erst 1955 verboten, zwei Jahre vor dem Inkrafttreten des ersten Gleichberechtigungsgesetzes.« Die nationale Schließung und zunehmende ethnische Codierung der Deutung nationaler Zugehörigkeit im Fußball erfolgte sogar erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und stehe im Widerspruch zur internationalen Ächtung der Rassendiskriminierung seit Ende der 1960er Jahre. Insofern kann man zuspitzend den Fußball als Refugium für männliche Hegemonie und Nationalismus bezeichnen. Die Ursache für den selbstverständlichen Gebrauch von ethnischen, nationalen und geschlechtlichen Zuschreibungen im Fußball sieht Müller in der Leistungsbewertungsproblematik beim Fußball im Vergleich zu eindeutig objektivierbaren Sportarten wie Leichtathletik: »Da beim fußballerischen Leistungsvergleich also regelmäßig ganze Personen in ihrer Leibhaftigkeit beobachtet werden, scheint es wahrscheinlicher als in anderen Funktionskontexten zu sein, dass körpergebundene Merkmale, wie Ethnizität, nationale Zugehörigkeit oder Geschlecht als Interpretationskategorien relevant gemacht werden.« Darüber hinaus sei nationale Vergemeinschaftung ebenfalls auf die Inklusion ganzer Personen (und ihrer Körper) ausgerichtet. Aufgrund des gemeinsamen Körperbezugs werde die Umdeutung ethnischer, nationaler und geschlechtlicher Differenzen zu leistungsrelevanten Merkmalen auch als legitim und nicht als Bruch mit dem Leistungsprinzip oder Verstoß gegen das Postulat der Chancengleichheit wahrgenommen.
Marion Müller zeigt insofern, wie der Sport bzw. der Fußball dazu beitrug, die Institutionalisierung und Verbreitung des Nationengedankens voranzutreiben, indem mithilfe sportlicher Wettkämpfe nationale Zugehörigkeit ertmals außerhalb von Kriegen erlebbar wurde.
Soweit zu den Kontinuitäten, was aber macht den Bruch aus? Offensichtlich die Tatsache, dass die Reformierung des Staatsbürgerschaftsrechts, der partielle Abschied vom Abstammungsrecht durch die rot-grüne Bundesregierung auch Auswirkungen auf den Fußball gehabt hat. Dass deutsche Nationalspieler heute Mesut Özil, Sami Khedira, Cacau, Boateng und Aogo heißen, ist auch eine Folge dieser Reform. Nachvollzogen wurde damit eine Entwicklung, die etwa Frankreich bereits längst hinter sich hatte, eben weil es ein anderes Staatsbürgerschaftsverständnis hat: das Territorialprinzip. Die Konsequenz ist, dass Vertreter des deutschen Blutsrechts, also (Neo)Nazis, heute Probleme haben, mit der deutschen Elf mitzufiebern. Auf der anderen Seite bietet die deutsche Elf Menschen mit Migrationshintergrund ein Identifizierungsangebot. Ist die Überwindung des alten ethnischen Nationenverständnisses also ein Fortschritt? Sicher, doch auf zweierlei ist hinzuweisen. Zunächst, das wurde bereits erwähnt, kann auch ein neoliberal geprägter Mulitkulti-Nationalismus mit Ausgrenzung und Abwertung einhergehen, er bricht nicht mit dem Prinzip, mittels Einschluss und Ausschluss zur kollektiven Identitätsbildung beizutragen. Ziel sind nicht in erster Linie ethnisch definierte Ausländer, sondern jene, die einem auf der Tasche liegen. Günter Beckstein brachte es auf den Punkt: »Wir brauchen weniger Ausländer, die uns ausnützen, und mehr, die uns nützen.« Des Weiteren: Freilich fungiert auch ein modernisierter deutscher Nationalismus in einem Punkt wie der alte: Er verwischt im Namen der Nation soziale Lagen und Klassenunterschiede und konstituiert eine »imaginäre Gemeinschaft« (Benedict Anderson). Zu Recht kann man auch kritisieren, dass der Fußball-Nationalismus Teil eines gesamten nationalen Projekts ist, welches in der Befreiung Deutschlands von der Vergangenheit bestehe und dem es darum gehe zu zeigen, dass der deutsche Natio­nalismus ein aufgeklärter, fortschrittlicher sei, und dass »wir« jetzt endlich wieder in der Lage sind, frei zu sagen, was »wir« denken und auch handeln können, wie »wir Deutsche« es wollen.7 Worauf es hierbei jedoch ankommt, ist, dass diese Kritik nicht die Anerkennung des Fortschritts, der eben in der offiziellen Abkehr vom völkisch geprägten Nationenbegriff besteht, verschwinden lässt. Der Fortschritt ist gering genug angesichts der rechten Einstellungen in großen Teilen der Bevölkerung, der EU-Festung, an denen Migranten tagtäglich ihr Leben lassen, der Stimmungsmache gegen Hartz-IV-Empfänger und Leistungsverweigerer.

Sportwettkämpfe als Opium? 
Wenngleich das Bedürfnis nach Identifizierung mit einer Gemeinschaft in Anbetracht der entfremdeten kapitalistischen Realität nachvollziehbar ist bzw. der »weiche Nationalismus« im deutschen Fußball als »Indikator für einen höheren Grad an Vereinzelung und mangelnder Selbstverwirklichung« dient und »somit die soziale Ohnmacht des Individuums und seine Verdinglichung« signalisiert, wie Gerd Dembowski schreibt,8 so sollte man sich hüten, vorschnell ausschließlich das klassische Brot-und-Spiele-Argument anzuführen, wie Terry Eagleton es tut: »In Kombination mit dem Fernsehen stellt er [der Fußball] die beste Lösung für das uralte Problem der politischen Machthaber dar: Was machen wir mit ihnen, wenn sie nicht arbeiten? … Großenteils ist der Sport heutzutage das Opium des Volkes, um nicht zu sagen sein Crack bzw. Kokain.«9 Allerdings lässt Eagleton dabei unberücksichtigt, dass nicht der Fußball an sich, sondern vor allem in der Kombination mit kollektiver nationaler Vergemeinschaftung das Problem ist. Denn sonst wäre nicht zu erklären, warum Turniere von Nationalmannschaften solch eine hohe Aufmerksamkeit erfahren, während von Public-Viewing unter freiem Himmel in Bezug auf Bundesligaspiele oder Champions-League-Spiele keine Rede sein kann. Während Welt- und Europameisterschaften interessieren sich auch jene für Fußball, die den auf viel höherem Niveau stattfindenden Spielen der Champions-League nur mit einem müden Gähnen begegnen.
Überdies lässt Eagleton einen weiteren Aspekt des berühmten Marxschen Zitats unberücksichtigt. Die kollektive Begeisterung für nationale-sportliche Ereignisse ist nicht nur ein Mittel, welches die Herrschenden einsetzen, um das Volk oder den Pöbel bei Laune zu halten. Es ist, so könnte man Marx auf den Fußball bezogen paraphrasieren, »in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen, das wirkliche Elend«. Die Kritik der nationalen Fußballbegeisterung ist also im Keim die Kritik des Jammertales, dessen Heiligenschein der Fußball ist. Insofern ist Eagletons Schlussfolgerung, das Spiel abzuschaffen, auch nicht zuzustimmen, weil Sport im Allgemeinen wie Fußball im Besonderen »als Mimesis der sozialen Praxis« beides zugleich sein kann: ein Modell des modernen Alltags, aber auch ein Gegengewicht zum bürgerlichen Erwerbsleben mit seinen Routinen, habitualisierten Bewegungsvollzügen und zweckrationalen Orientierungen.«10
Kurzum: Ein Antinationalismus der 1990er Jahre ist genau so unangemessen wie das schlichte Brot- und Spiele-Argument. Aber vor allem: Linke sollten sich hüten, im Fußball-Taumel durch eine Unterstützung der deutschen Elf – die zugegebenermaßen einen tollen Fußball spielt – zum soziale Lagen und Klassen nivellierenden Symbol der deutschen Nation zu werden.

1 Vgl. Julia Becker/Ulrich Wagner/Oliver Christ: Nationalismus und Patriotismus als Ursache von Fremdenfeindlichkeit, in: Deutsche Zustände, Folge 5, hrsg. von Wilhelm Heitmeyer, Frankfurt/M. 2007, S. 131-149.
2 Vgl. Frankfurter Rundschau, 15.6.2007 sowie www.petrapau.de/16_bundestag/dok/down/2006_zf-rechtsextreme-straftaten.pdf.
3 tagesschau.de 17.02.2009, zit. nach Katharina Rhein: »Jetzt kommen die Miesmacher«. Zur Bedeutung der Fußballweltmeisterschaft der Männer 2006 für die Reartikulation nationaler Identität in Deutschland am Beispiel der Debatte um die Deutschlandliedbroschüre, in: Projektgruppe Nationalismuskritik (Hrsg.), Irrsinn der Normalität. Aspekte der Reartikulation des deutschen Nationalismus, Münster 2009, S. 140.
4 Yves Bizeul, Nationalismus, Patriotismus und Loyalität zur offenen Republik, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, 1-2/2007.
5 Norbert Seitz, Die Nachhaltigkeit eines neuen Patriotismus, in: Aus Politik und Zeitgeschichte 1-2/2007.
6 Marion Müller, Fußball als Paradoxon der Moderne. Zur Bedeutung ethnischer, nationaler und geschlechtlicher Differenzen im Profifußball, Wiesbaden 2009.
7 Vgl. Von Ghana nach Gaza, jungle World-Gespräch, 1. Juli 2010.
8 Gerd Dembowski, Wie weich ist Nationalismus im deutschen Fußball?, in: Projekt Nationalismuskritik, a.a.O., S. 196.
9 Terry Eagleton, Treuer Freund des Kapitalismus, Online unter: www.freitag.de, 30. Juni 2010.
10 Thomas Alkemeyer: Körper, Kult und Politik, Frankfurt a.M./New York 1996, zit. nach Sebastian Lutz: Die Eigentore der Beherrschten. Eine Betrachtung der Kritischen Sporttheorie, in: Projektgruppe Nationalismuskritik, a.a.O., S. 164.

(aus: Sozialismus: 7-8/2010)

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