{"id":1598,"date":"2022-08-26T09:56:34","date_gmt":"2022-08-26T07:56:34","guid":{"rendered":"https:\/\/guidospeckmann.de\/?p=1598"},"modified":"2022-09-21T10:11:11","modified_gmt":"2022-09-21T08:11:11","slug":"warum-steigen-die-preise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guidospeckmann.de\/?p=1598","title":{"rendered":"Warum steigen die Preise?"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-ak-unterzeile\">\n<p><strong>Wieder wird die Nebelkerze \u00bbLohn-Preis-Spirale\u00ab in der Teuerungsdebatte gez\u00fcndet. Was aber ist mit der Gewinninflation?<\/strong><\/p>\n<p>Diese Sorgen m\u00f6chte man haben: Im Februar scherzte der Finanzvorstand des britischen Mineral\u00f6lkonzerns bp, Murray Auchincloss, er wisse gar nicht, was er mit dem ganzen Geld anfangen soll, das sein Konzern verdiene. In der Tat sprudeln nicht nur die Gewinne der Energiekonzerne, auch andere Unternehmen melden Rekordums\u00e4tze und Profite. So haben die deutschen b\u00f6rsennotierten Konzerne im ersten Quartal so viel wie noch nie verdient. \u00bbAllein die 40 Dax-Konzerne kamen auf einen Gewinn vor Steuern und Zinsen von 52,4 Milliarden Euro, das waren gut 20 Prozent mehr als im starken Vorjahr\u00ab, <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/management\/unternehmensbilanzen-zweigeteilte-dax-welt-gewinnprognosen-der-konzerne-aendern-sich-im-rekordtempo\/28567244.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">stellt das\u00a0Handelsblatt\u00a0fest<\/a>. In dem Bericht hei\u00dft es weiter: Dank eines hohen Auftragsbestands und einer immer noch starken Nachfrage gelinge es den meisten Firmen, die h\u00f6heren Preise mehr als nur weiterzureichen \u2013 und rasant steigende Gewinne einzustreichen.<\/p>\n<\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Eine bemerkenswerte Aussage. Denn hier wird im Klartext ausgesprochen, dass die gro\u00dfen Konzerne die bereits seit 2021 ansteigenden Preise nutzen, um ihre Profite zu erh\u00f6hen. Darauf hatte die Bundesbank bereits im Dezember 2021 aufmerksam gemacht: H\u00f6here Kosten aufgrund der Liefer- und Transportengp\u00e4sse w\u00fcrden auf die Verbraucher*innen \u00fcberw\u00e4lzt und die Gewinnmargen bei starker Nachfrage ausgeweitet.<\/p>\n<p>Perspektiven, die man in der aktuellen Diskussion \u00fcber die Inflation selten h\u00f6rt. Klar: Die Energiepreise werden sp\u00e4testens seit dem russischen \u00dcberfall auf die Ukraine und einem m\u00f6glichen Gasembargo von den allermeisten als Haupttreiber der derzeitigen Preiserh\u00f6hungen ausgemacht. Aber zumindest im Fokus der deutschen Diskussion steht die zaudernde Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB), die es viel zu lange vers\u00e4umt habe, den Leitzins anzuheben. Und die Besch\u00e4ftigten, die doch jetzt bitte Lohnzur\u00fcckhaltung \u00fcben m\u00fcssten, weil zu hohe Tarifabschl\u00fcsse die sogenannte Lohn-Preis-Spirale in Gang setzen w\u00fcrden. Demnach w\u00fcrden die Unternehmen auf hohe Lohnabschl\u00fcsse mit Preissteigerungen reagieren, die Gewerkschaften mit erneuten hohen Abschl\u00fcssen und so weiter und so fort.<\/p>\n<p>Mit der Realit\u00e4t der gegenw\u00e4rtigen Preissteigerungen hat das nicht viel zu tun. Das hat sogar der Arbeitgeberpr\u00e4sident Rainer Dulger anl\u00e4sslich des erstens Treffens zur \u00bbkonzertierten Aktion\u00ab im Kanzleramt n\u00fcchtern festgehalten: L\u00f6hne seien aktuell kein Inflationstreiber. Das\u00a0<a href=\"https:\/\/www.wsi.de\/fpdf\/HBS-008372\/p_wsi_report_77_2022.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans-B\u00f6ckler-Stiftung<\/a>\u00a0sch\u00e4tzt den Reallohnverlust EU-weit wie f\u00fcr Deutschland f\u00fcr das laufende Jahr auf 2,9 Prozent.<\/p>\n<p>Anstatt \u00fcber eine Lohn-Preis-Spirale zu reden, w\u00e4re es angebracht, \u00fcber eine Gewinn-Preis-Spirale oder eine Gewinninflation zu reden. In den USA ist schon vor wenigen Monaten eine Debatte \u00fcber die Rolle der gro\u00dfen Konzerne bei den Preissteigerungen entbrannt. Es wurde sogar ein neues Wort daf\u00fcr erfunden: Greedflation, abgeleitet vom englischen greed = Gier.<\/p>\n<h2>Inflation ist nicht gleich Inflation<\/h2>\n<p>Inflationen k\u00f6nnen verschiedene Ursachen haben, weshalb in den Wirtschaftswissenschaften zwischen angebots- und nachfrageseitigen Teuerungen unterschieden wird. Die sich ihrerseits auch noch mal differenzieren lassen. So gibt es etwa Lohnkosten-, Kostensteuer- und importierte Kosteninflationen oder auch Marktmacht- oder Gewinninflationen.<\/p>\n<p>In der neoklassisch und monetaristisch gepr\u00e4gten Mainstream-\u00d6konomie steht die Erkl\u00e4rung im Vordergrund, dass eine Inflation durch eine zu gro\u00dfe Geldmenge und damit eine das Angebot \u00fcbersteigende Nachfrage verursacht werde. Das erkl\u00e4rt auch die Zielscheibe EZB, die nach der Finanz- und Eurokrise viel zu lange eine lockere Geldpolitik betrieben habe.<\/p>\n<div class=\"wp-block-quote-container\"><\/div>\n<div class=\"wp-block-quote-container\">\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p>L\u00f6hne sind aktuell kein Inflationstreiber.<\/p>\n<p><cite><em>Arbeitgeberpr\u00e4sident Rainer Dulger<\/em><\/cite><\/p><\/blockquote>\n<\/div>\n<p>Das tr\u00e4gt aber kaum zur Erkl\u00e4rung bei, warum die Inflationsraten erst seit letztem Jahr steigen, obwohl die EZB schon seit 2008 eine Niedrigzinspolitik f\u00e4hrt. 2021 war die Hauptursache die anziehende Weltkonjunktur nach dem ersten Coronajahr in Kombination mit gerissenen Lieferketten. Schon im Herbst war in der EU von einer Energiekrise die Rede. Im laufenden Jahr kommen zu diesem Grund die Unsicherheiten f\u00fcr die Energieversorgung infolge des russischen Krieges und der Sanktionspolitik des Westens hinzu.<\/p>\n<p>Ursache f\u00fcr die Teuerungen sind also in erster Linie die gestiegenen Preise f\u00fcr Energie auf den globalisierten M\u00e4rkten. Hierzulande (und in vielen anderen L\u00e4ndern) haben wir es mit einer sogenannten importierten Kosteninflation zu tun, da Deutschland auf Energieimporte angewiesen ist. Und da Gas als Rohstoff f\u00fcr zahlreiche Industrien unverzichtbar ist, kommt es ausgehend von Energieunternehmen auf breiter Front zu steigenden Preisen. Denn in einem inflation\u00e4ren Umfeld nutzen auch andere Unternehmen die Gunst der Stunde, die Preise zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<h2>Greedflation und Marktmacht<\/h2>\n<p>In den USA haben die Unternehmen laut Spiegel-Autor Thomas Fricke im zweiten Halbjahr 2021 mit fast 15 Prozent Gewinnquote nach Steuern so viel Profit gemacht wie seit Anfang der F\u00fcnfzigerjahre nicht. \u00bbNach Berechnungen des\u00a0<a href=\"https:\/\/www.epi.org\/blog\/corporate-profits-have-contributed-disproportionately-to-inflation-how-should-policymakers-respond\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Economic Policy Institutes<\/a>\u00a0ist mehr als die H\u00e4lfte des Anstiegs der Preise in den USA auf eine Ausweitung der Profite in den Unternehmen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Hei\u00dft: H\u00e4tten die Firmen ihre Gewinne nicht ausgeweitet, w\u00e4re die Inflation rein rechnerisch nicht einmal halb so hoch ausgefallen.\u00ab Diese lag zuletzt bei 9,1 Prozent.<\/p>\n<p>Und in Europa? Nach Sch\u00e4tzungen der EZB kam auch im Euroraum der gr\u00f6\u00dfte Beitrag zur Inflation Ende 2021 vom Hochschnellen der Unternehmensprofite, so Fricke.<\/p>\n<p>Dass die Konzerne ihre Preissetzungsmacht verst\u00e4rkt einsetzen k\u00f6nnen, hat auch mit ihrer Marktmacht zu tun. Je gr\u00f6\u00dfer diese ist, je weniger Konkurrenz sie haben, desto leichter f\u00e4llt es ihnen, Preise anzuheben. Und im Zuge von jahrelanger neoliberaler Wirtschaftspolitik, die auf Privatisierung und Deregulierung zielte, sind zahlreiche M\u00e4rkte von Oligopolen gepr\u00e4gt. Eine Studie des\u00a0<a href=\"https:\/\/rooseveltinstitute.org\/publications\/prices-profits-and-power\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Roosevelt Institute<\/a>\u00a0legt diesen Zusammenhang von Preisen, Profiten und Macht nahe.<\/p>\n<h2>Spekulation und Algorithmen<\/h2>\n<p>Nicht nur die Marktmacht von Konzernen, in Marx\u00b4 Worten die Konzentration und Zentralisation des Kapitals, hat sich in den letzten Jahrzehnten vergr\u00f6\u00dfert. Auch die Rolle des Kapitals, das an den Finanzm\u00e4rkten nach renditetr\u00e4chtigen Anlagen sucht, ist durch Deregulierung, Privatisierung und eine \u00dcberakkumulation im sogenannten produktiven Sektor enorm gest\u00e4rkt worden. Es str\u00f6mt immer mehr Kapital an die Finanzm\u00e4rkte, um dort kurzfristig Profit zu machen. Zum Beispiel auch mit der Spekulation mit Erd\u00f6l, Gas oder\u00a0<a href=\"https:\/\/www.akweb.de\/ausgaben\/671\/lebensmittel-preise-spekulation-finanzmarkt-auf-der-bullenparty\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Nahrungsmitteln<\/a>.\u00a0(ak 671)<\/p>\n<p>Schon 2006 hatte ein\u00a0<a href=\"https:\/\/www.hsgac.senate.gov\/imo\/media\/doc\/SenatePrint10965MarketSpecReportFINAL.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">US-Report<\/a>\u00a0auf eine \u00bbDivergenz zwischen dem reichlichen Angebot an Roh\u00f6l und Erdgas und den rekordhohen Preisen\u00ab hingewiesen und dies zum Teil auf spekulative Gesch\u00e4fte zur\u00fcckgef\u00fchrt. Seitdem hat das Gewicht des spekulativen Kapitals zugenommen, und es d\u00fcrfte insbesondere auch den Anstieg der Preise f\u00fcr Energie und Nahrungsmittel seit dem 24. Februar verst\u00e4rkt haben.<\/p>\n<div class=\"wp-block-quote-container\"><\/div>\n<div class=\"wp-block-quote-container\">\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p>Wird ein neuer neoliberaler Rollback vorbereitet?<\/p><\/blockquote>\n<\/div>\n<p>Kurz vor der russischen Invasion berichtete etwa die Financial Times unter der \u00dcberschrift \u00bb<a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/6e24689d-679f-4b45-ac73-dc1ace2ff69e\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Beware the algorithms driving up oil prices<\/a>\u00ab, dass enorm viel Kapital in Finanzwetten flie\u00dfe, die auf einen \u00d6lpreis von 100 US-Dollar setzten. Zwar sei der Ausl\u00f6ser der steigenden Preise in einer Verknappung des Angebots infolge des drohenden Krieges zu suchen, doch die Explosion der Wetten sei auf die Zunahme des automatisierten und auf Algorithmen basierenden Handels zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>2019 hatte die Commodity Futures Trading Commission, die die Future- und Optionsm\u00e4rkte in den USA reguliert, festgestellt, dass etwa 80 Prozent der Energiegesch\u00e4fte durch automatisierte Eingaben ausgef\u00fchrt w\u00fcrden (sechs Jahre zuvor lag der Anteil noch bei 65 Prozent). Das Problem: Algorithmus-gesteuerter Handel st\u00fctze sich weniger auf sogenannte Fundamentaldaten, sondern auf kurzfristige Marktbewegungen. Was eine Befeuerung des Herdenverhaltens zur Folge habe \u2013 und mit heftigen Preisschwankungen in die eine wie die andere Richtung einhergehen k\u00f6nne. Menschliche und computergest\u00fctzte Handelsstrategien seien immer st\u00e4rker miteinander verflochten, was zu unvorhersehbaren Ergebnissen f\u00fchren k\u00f6nne, \u00bberst recht, wenn es zu Schocks kommt, wie wir sie in der Ukraine erleben k\u00f6nnten\u00ab.<\/p>\n<h2>Liberalisierung der Energiem\u00e4rkte<\/h2>\n<p>Hinzu kommt: Die Energiem\u00e4rkte in Europa wurden seit 1998 liberalisiert. Anstatt auf langfristige Liefervertr\u00e4ge wurde auf Spotm\u00e4rkte gesetzt. Diese orientieren sich an globalen Preisen. Folge: Die Preise schwanken h\u00e4ufiger, weil jetzt auch lokale oder regionale Ereignisse an den Handelsm\u00e4rkten umgehend abgebildet werden. Fr\u00fcher h\u00e4tten Ereignisse in den USA oder China kaum eine Rolle f\u00fcr den europ\u00e4ischen Gasmarkt gespielt,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/finanzen\/boerse\/gashandel-so-bildet-sich-der-erdgaspreis-nach-putins-exportdrosselung\/28468804.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">erkl\u00e4rt Sven Jordan<\/a>\u00a0vom Gasunternehmen Wingas in der Wirtschaftswoche. F\u00fcr auf kurzfristige Investments ausgerichtete Finanzinvestor*innen sind volatile Preise gut, weil so die Gewinnmargen h\u00f6her ausfallen.<\/p>\n<p>Halten wir fest: Eine falsche Analyse der Ursachen der Inflation f\u00fchrt zu falschen Gegenma\u00dfnahmen. Zur\u00fcckhaltung bei den L\u00f6hnen bedeutet Kaufkraftverlust und \u00e4ndert nichts an den gestiegenen Energiepreisen. H\u00f6here Leitzinsen der EZB werden nicht dazu f\u00fchren, dass Putin mehr Gas liefert und sich die Lage an den Gasm\u00e4rkten entspannt. H\u00f6here Zinsen werden aber daf\u00fcr sorgen, dass sich Kredite verteuern, weniger investiert wird, zum Beispiel in Erneuerbare Energien, die die deutsche Wirtschaft unabh\u00e4ngig von den volatilen Preisen f\u00fcr fossile Energien machen k\u00f6nnte, und dass die Konjunktur abgew\u00fcrgt wird. Dann k\u00e4me es zwar zu sinkenden Preisen, aber auch zu weniger Steuereinnahmen und erh\u00f6hter Erwerbslosigkeit. H\u00f6here Zinsen beschw\u00f6ren zudem eine neue Euro-Krise herauf.<\/p>\n<p>Zwar hat die Bundesregierung mit dem 9-Euro-Ticket und dem Tankrabatt zwei Instrumente angewendet, die die Inflationsrate im Juni und Juli leicht sinken lie\u00dfen. Aber sie laufen Ende August aus. Dann drohen steigende Preise \u2013 zumal ab Oktober noch die Gasumlage hinzukommt.<\/p>\n<p>Die Frage ist: Warum betreiben die politischen und \u00f6konomischen Eliten eine Politik, die in einer Rezession enden k\u00f6nnte und mehr Armut in Kauf nimmt? Es k\u00f6nnte sein, dass sie wie in den 1970er Jahren die Inflation ausnutzen wollen, um eine Rezession herbeizuf\u00fchren und die Arbeitslosigkeit in die H\u00f6he zu treiben. Damit k\u00f6nnten sie einer gestiegenen Verhandlungsmacht der Besch\u00e4ftigten im Voraus begegnen. So die\u00a0<a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/22-2022\/inflation-diesmal-darf-nicht-das-kapital-gewinnen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Vermutung von Thomas Fazi<\/a>\u00a0(makroskop.eu, 22.6.2022), einem italienischen Schriftsteller und Journalisten. Ein neuer neoliberaler Rollback also. Gegenargument: Die Arbeiter*innenschaft ist doch ohnehin geschw\u00e4cht, die Tarifbindung in Deutschland liegt unter 50 Prozent, in den 1970er Jahren waren es mehr als 70 Prozent. Doch, so Fazi, es zeichne sich nicht zuletzt aufgrund der \u00dcberalterung ein Fachkr\u00e4ftemangel ab, der die Verhandlungsmacht der Gewerkschaften st\u00e4rken d\u00fcrfte. Zudem lassen die Tendenzen hin zur De-Globalisierung und R\u00fcckverlagerungen von Produktionsstandorten den Arbeitskr\u00e4ftebedarf steigen. Das sind nicht die schlechtesten Voraussetzungen f\u00fcr eine Revitalisierung gewerkschaftlicher K\u00e4mpfe.<\/p>\n<p>aus: analyse &amp; kritik <a href=\"https:\/\/www.akweb.de\/politik\/inflation-lohn-preis-spirale-warum-steigen-die-preise\/\">684<\/a>, 16. August 2022<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"wp-block-ak-unterzeile\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieder wird die Nebelkerze \u00bbLohn-Preis-Spirale\u00ab in der Teuerungsdebatte gez\u00fcndet. Was aber ist mit der Gewinninflation? 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