{"id":1636,"date":"2023-03-05T15:53:55","date_gmt":"2023-03-05T14:53:55","guid":{"rendered":"https:\/\/guidospeckmann.de\/?p=1636"},"modified":"2023-03-02T15:56:24","modified_gmt":"2023-03-02T14:56:24","slug":"die-offsettingluege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guidospeckmann.de\/?p=1636","title":{"rendered":"Die Offsettingl\u00fcge"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-ak-unterzeile\">\n<p><strong>Anstatt den Klimawandel abzumildern, kann der Handel mit CO<sub>2<\/sub>-Zertifikaten diesen sogar beschleunigen<\/strong><\/p>\n<p class=\"has-drop-cap\">Sie gelten als \u00bbdie kulanteste Kreditkarte der Welt\u00ab: Zertifikate, mit denen sich Konzerne CO<sub>2<\/sub>-Emissionen gutschreiben lassen, weil mit dem \u00fcberwiesenen Geld W\u00e4lder gesch\u00fctzt, aufgeforstet oder erneuerbare Energien gef\u00f6rdert werden. Kulant, weil Shell, VW oder Gazprom ihre Klimabilanz sofort aufh\u00fcbschen k\u00f6nnen, der Gegenwert, die durch den Wald gebundene Menge an Kohlenstoff aber erst in vielen Jahrzehnten erreicht wird.<\/p>\n<\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Kompensations- oder auch Offsettinggesch\u00e4fte dieser Art\u00a0<a href=\"https:\/\/www.vsa-verlag.de\/nc\/detail\/artikel\/ablasshandel-gegen-klimawandel-1\/\">stehen seit langem in der Kritik<\/a>. (1) Mitte Januar berichteten die Zeitungen\u00a0<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2023\/04\/co2-zertifikate-betrug-emissionshandel-klimaschutz\">Zeit<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/environment\/2023\/jan\/18\/revealed-forest-carbon-offsets-biggest-provider-worthless-verra-aoe\">Guardian<\/a>\u00a0sowie die britische Investigativplattform Source Material \u00fcber einen neuen systematischen Betrug. Es geht um den freiwilligen \u2013 nicht staatlich regulierten \u2013 Kompensationsmarkt, und im Zentrum des Skandals steht eine NGO namens\u00a0<a href=\"https:\/\/verra.org\/\">Verra<\/a>\u00a0mit Sitz in Washington DC. Ihre Aufgabe ist es zu \u00fcberwachen, dass ein CO<sub>2<\/sub>-Kompensationsgesch\u00e4ft tats\u00e4chlich auch das leistet, was es verspricht: die Reduktion von Kohlenstoffemissionen. Verra zertifiziert CO<sub>2<\/sub>-Kompensationen, sie gibt die Regeln f\u00fcr das Offsetting vor. Mit einem Anteil von 75 Prozent aller Emissionen ist Verra ein ganz gro\u00dfer Player auf dem freiwilligen Kompensationsmarkt. Auf diesem sind neben dem Zertifizierer noch die CO<sub>2<\/sub>-Zertifikate kaufenden Unternehmen, H\u00e4ndler, die Zertifikate vermitteln und verkaufen, sowie Projektbetreiber beteiligt, die daf\u00fcr sorgen, dass etwa ein St\u00fcck Regenwald erhalten bleibt. Alle Beteiligten verdienen viel Geld, es ist ein lukrativer Markt entstanden.<\/p>\n<p>Ohne Kompensationsgesch\u00e4fte h\u00e4tten die beteiligten Unternehmen, oft Konzerne aus der fossilen Industrie oder solche mit sehr hohen Emissionen, kaum eine Chance, dem Ziel der Klimaneutralit\u00e4t n\u00e4her zu kommen. Denn de facto reduzieren sie ihre Emissionen nicht, sondern sie rechnen sie sich mit Aufforstungsprojekten oder Walderhaltungszertifikaten klein. Sie investieren weiter in fossile Erdgasprojekte, lassen immer mehr SUVs vom Band rollen oder werfen immer schneller neue Modekollektionen auf den Markt.<\/p>\n<h2>\u00dcber 90 Prozent der Zertifikate sind Schrott<\/h2>\n<p>Ein Blick auf die Zahlen der j\u00fcngsten Recherche zeigt ein fatales Bild. Demnach wurden jahrelang Millionen von Verra zertifizierte Papiere verkauft, ohne dass Kohlenstoff eingespart wurde. Die Journalist*innen haben 29 der 87 von Verra beaufsichtigten Waldschutzprojekte untersucht. Das Ergebnis: 94 Prozent aller Zertifikate seien \u00bbein Haufen Schrott\u00ab, schreibt die Zeit und beziffert die CO<sub>2<\/sub>-Gutschriften, die es im Grunde nicht h\u00e4tte geben d\u00fcrfen, auf 89 Millionen Tonnen CO<sub>2<\/sub>. Das ist fast so viel, wie Belgien j\u00e4hrlich ausst\u00f6\u00dft. Zu den Unternehmen, die diese Papiere kauften, geh\u00f6ren neben anderen Shell, Gucci, Disney, Boeing, SAP und Bayer. Wohl gemerkt: Zwei Drittel der von Verra zertifizierten Projekte wurden noch nicht analysiert. Es ist davon auszugehen, dass sich auch hier Millionen von Phantompapiere verbergen.<\/p>\n<p>Wertlose Zertifikate bei Waldschutzprojekten kommen so zustande: Ein Projektbetreiber setzt die Prognose dar\u00fcber, wie viel Wald in den n\u00e4chsten Jahren abgeholzt wird, viel zu hoch an. So k\u00f6nnen mehr Zertifikate generiert werden. Je pessimistischer die Einsch\u00e4tzung, desto mehr Profit l\u00e4sst sich erzielen und um so mehr M\u00f6glichkeiten, die Klimabilanz aufzuh\u00fcbschen. So zeigen die Recherchen, dass die Rodungsprognosen teilweise viermal h\u00f6her lagen als in vergleichbaren Waldgebieten, und niemand hat diese Zahlen angezweifelt.<\/p>\n<div class=\"wp-block-quote-container\"><\/div>\n<div class=\"wp-block-quote-container\">\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p>Beunruhigend ist, dass das Pariser Klimaabkommen die Wiederbelebung des UN-regulierten Kohlenstoffhandels zul\u00e4sst<\/p><\/blockquote>\n<\/div>\n<p>Laut einer Studie der Universit\u00e4t Cambridge aus dem Jahr 2022 wurde die Bedrohung der W\u00e4lder bei den Verra-Projekten im Durchschnitt um 400 Prozent \u00fcbersch\u00e4tzt. Die Zeit bringt den Mechanismus dahinter auf den Punkt: \u00bbOhne sie (die Verra-Regeln) ist ein Wald nur ein Wald. Mit ihnen ist ein Wald eine Zertifikate-Maschine, die all jene reich macht, die den angeblichen Klimaschutz an Konzerne verkaufen, die so ihre CO<sub>2<\/sub>-Bilanz kleinrechnen.\u00ab<\/p>\n<p>Beim Sch\u00f6nrechnen bleibt es nicht: Der Glaube an die Finanzierung von Klimaschutzma\u00dfnahmen andernorts f\u00fchrt dazu, dass Unternehmen (wie \u00fcbrigens auch Privatpersonen, die ihren Flug nach New York kompensieren) so weitermachen wie bisher \u2013 anstatt ihr Gesch\u00e4ftsmodell (oder ihre Urlaubspl\u00e4ne) nicht nur auf dem Papier \u00f6kologischer auszurichten, sondern die Emissionen bei der Entstehung zu reduzieren.<\/p>\n<p>Deshalb\u00a0<a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/environment\/2023\/jan\/18\/greenwashing-or-net-zero-necessity-climate-scientists-on-carbon-offsetting-aoe\">h\u00e4lt Kevin Anderson<\/a>, Professor f\u00fcr Energie und Klimawandel an der Uni Manchester, selbst vermeintlich gute Kompensationsgesch\u00e4fte f\u00fcr sch\u00e4dlich. \u00bbWenn Menschen glauben, dass ihre kohlenstoffintensiven Aktivit\u00e4ten durch Kompensationen abgedeckt sind, haben sie keinen Anreiz, ihre Emissionen wirklich zu reduzieren, und das f\u00f6rdert die Fortsetzung und sogar Ausweitung kohlenstoffintensiver Aktivit\u00e4ten.\u00ab<\/p>\n<h2>Die M\u00e4rkte sind das Hauptproblem<\/h2>\n<p>Der Guardian schreibt: \u00bbDas Problem mit den Kohlenstoffm\u00e4rkten ist, dass sie ein wilder Westen sind, sie sind unreguliert.\u00ab Dieses Urteil kratzt aber nur am Kern des Problems. Denn auch der staatlich regulierte Markt f\u00fcr CO<sub>2<\/sub>-Kompensationen, der mit dem Kyoto-Protokoll 1997 geschaffen wurde, ist ein Desaster. Auch die Mechanismen des Kyoto-Protokolls, Joint Implementation und Clean Development Mechanism (CDM), stehen seit langem in der Kritik. Im Gegensatz zur freiwilligen Kompensation sind Waldschutzprojekte hier ausgeschlossen \u2013 eben wegen ihrer Manipulationsanf\u00e4lligkeit (zumindest bisher \u2013 dazu sp\u00e4ter mehr). Es geht meist um Klimaschutzma\u00dfnahmen wie Aufforstung oder die F\u00f6rderung erneuerbarer Energien. Doch auch diese Ma\u00dfnahmen haben gr\u00f6\u00dftenteils nicht zur Emissionsminderung beigetragen. Das\u00a0<a href=\"https:\/\/mediamanager.sei.org\/documents\/Publications\/Climate\/SEI-WP-2015-07-JI-lessons-for-carbon-mechs.pdf\">Stockholm Environment Institute zeigte<\/a>, dass fast drei Viertel aller Joint-Implementation-Projekte gar keine oder weniger Emissionsreduktionen erzielten als angegeben. Und das Freiburger \u00d6ko-Institut kam zu dem Ergebnis, dass 85 Prozent der analysierten CDM-Projekte und 73 Prozent des potenziellen Angebots an zertifizierten Emissionsreduktionen f\u00fcr den Zeitraum 2013 bis 2020 eine geringe Wahrscheinlichkeit der \u00bbZus\u00e4tzlichkeit\u00ab aufwiesen, das hei\u00dft, die Projekte w\u00e4ren auch ohne die Zertifikate durchgef\u00fchrt worden.<\/p>\n<p>Die\u00a0<a href=\"https:\/\/carbonmarketwatch.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/CMW-ENGLISH-CARBON-MARKETS-101-THE-ULTIMATE-GUIDE-TO-MARKET-BASED-CLIMATE-MECHANISMS-FINAL-2020-WEB.pdf\">NGO Carbon Market Watch f\u00fchrt<\/a>\u00a0konzeptionelle Gr\u00fcnde f\u00fcr das Scheitern an. \u00bbKompensationen k\u00f6nnen nur zu einem Nullsummenspiel f\u00fchren.\u00ab Eine Tonne CO<sub>2<\/sub> wird irgendwo emittiert und eine Tonne an anderer Stelle reduziert. Kompensationen k\u00f6nnten daher nicht zur langfristigen Emissionsreduktion eingesetzt werden und \u00bbsind nicht mit der Idee vereinbar, auf globaler Ebene Netto-Null-Emissionen anzustreben.\u00ab<\/p>\n<p>Anders ausgedr\u00fcckt: Wenn alle L\u00e4nder und Konzerne ihre CO<sub>2<\/sub>-Emissionen irgendwo auf dieser begrenzten Erde kompensieren wollen, stellt sich die Frage, wo die Fl\u00e4chen daf\u00fcr zur Verf\u00fcgung stehen. Zumal sich mit dem Pariser Klimaschutzabkommen auch die einstigen \u00bbEntwicklungsstaaten\u00ab verpflichtet haben, ihren Klimagasaussto\u00df zu reduzieren und die Restemissionen zu kompensieren. Die Folge: Das Potenzial von Offsetting schwindet. Allein um sich bis 2050 klimaneutral nennen zu k\u00f6nnen, br\u00e4uchte Shell\u00a0<a href=\"https:\/\/actionaid.org\/publications\/2021\/not-their-lands-land-impact-royal-dutch-shells-net-zero-climate-target\">eine Fl\u00e4che von der dreifachen Gr\u00f6\u00dfe der Niederlande<\/a>.<\/p>\n<p>Nimmt man hinzu, dass Aufforstungsprojekte h\u00e4ufig mit der vielfach gut dokumentierten Vertreibung von Indigenen und Landraub einhergehen, liegt es nahe, die CO<sub>2<\/sub>-Kompensation \u2013 in Anlehnung an David Harveys Theorem der \u00bbAkkumulation durch Enteignung\u00ab \u2013 als \u00bbAkkumulation durch Dekarbonisierung\u00ab zu bezeichnen. Adrienne Buller, Autorin eines Buches zur Kritik des gr\u00fcnen Kapitalismus, fasst die Elemente dieses Prozesses zusammen: \u00bbdirekte Gewalt, Landraub, die Zerst\u00f6rung der Lebensgrundlagen, neue Formen der Kommodifizierung und Finanzspekulation sowie die Aneignung eines unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gro\u00dfen Anteils der atmosph\u00e4rischen Kohlenstoffsenke und der weltweiten Ressourcen durch m\u00e4chtige Unternehmen und die global Wohlhabenden\u00ab.<\/p>\n<p>Sie spricht von einem \u00bbneokolonialen Bestreben\u00ab: Die Ressourcen und das Land von Staaten mit niedrigem Einkommen w\u00fcrden genutzt, um die Akkumulation und den Konsum in reicheren Regionen zu f\u00f6rdern. Die liberalen, kapitalistischen Staaten des Globalen Nordens, so schreibt sie, h\u00e4tten mit der CO<sub>2<\/sub>-Bepreisung (und dem Offsetting w\u00e4re zu erg\u00e4nzen) eine ideale L\u00f6sung f\u00fcr die widerspr\u00fcchlichen Anforderungen gefunden, mit denen sie konfrontiert seien (dem Klimawandel zu begegnen und gleichzeitig den kapitalistischen Status quo zu bewahren), w\u00e4hrend kapitalistische Unternehmen einen neuen Weg gefunden h\u00e4tten, ihren grundlegenden Drang nach Akkumulation zu befriedigen.<\/p>\n<p>Die Schaffung von M\u00e4rkten f\u00fcr Klimaschutz ist also das Problem, nicht dass sie unreguliert sind. Sie bereiten den Boden f\u00fcr Praktiken wie die k\u00fcrzlich aufgedeckten. Selbst eine strenge Regulierung von Kompensationsprojekten w\u00fcrde dem Klima nichts bringen. \u00c4u\u00dferst beunruhigend ist, dass das Pariser Klimaabkommen die Wiederbelebung des UN-regulierten Kohlenstoffhandels zul\u00e4sst, obwohl er so magere Ergebnisse gebracht hat. Schlimmer noch: K\u00fcnftig k\u00f6nnen Staaten selbst entscheiden, ob sie die spekulativeren Waldschutzzertifikate in ihre Klimabilanz aufnehmen. Der Einstieg der Staaten in das Gesch\u00e4ft mit der \u00bbkulantesten Kreditkarte\u00ab der Welt w\u00fcrde eine neue Runde im Greenwashing einl\u00e4uten, Verra k\u00f6nnte sich einen noch gr\u00f6\u00dferen Markt erschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>aus: analyse &amp; kritik <a href=\"https:\/\/www.akweb.de\/politik\/greenwashing-klimaschutz-klimawandel\/\">690<\/a>, 21. Februar 2023<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anstatt den Klimawandel abzumildern, kann der Handel mit CO2-Zertifikaten diesen sogar beschleunigen Sie gelten als \u00bbdie kulanteste Kreditkarte der Welt\u00ab: Zertifikate, mit denen sich Konzerne CO2-Emissionen gutschreiben lassen, weil mit dem \u00fcberwiesenen Geld W\u00e4lder gesch\u00fctzt, aufgeforstet oder erneuerbare Energien gef\u00f6rdert &hellip; <a href=\"https:\/\/guidospeckmann.de\/?p=1636\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"kia_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[84],"tags":[98],"class_list":["post-1636","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-okologie","tag-klimawandel"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/guidospeckmann.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1636","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/guidospeckmann.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/guidospeckmann.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/guidospeckmann.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/guidospeckmann.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1636"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/guidospeckmann.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1636\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1637,"href":"https:\/\/guidospeckmann.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1636\/revisions\/1637"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/guidospeckmann.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1636"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/guidospeckmann.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1636"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/guidospeckmann.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1636"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}