{"id":209,"date":"2012-02-01T21:44:11","date_gmt":"2012-02-01T19:44:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.guidospeckmann.de\/?p=209"},"modified":"2019-05-02T11:54:30","modified_gmt":"2019-05-02T09:54:30","slug":"explosiver-dauerzustand-zehn-jahre-deutsche-zustande","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guidospeckmann.de\/?p=209","title":{"rendered":"Explosiver Dauerzustand"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zehn Jahre \u00bbDeutsche Zust\u00e4nde\u00ab<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die zehnte Folge von \u00bbDeutsche Zust\u00e4nde\u00ab[1] ist vorerst die letzte. Das seit 2002 laufende Langzeitprojekt unter der Regie von Wilhelm Heitmeyer ist mit seinen 23.000 befragten Personen die bisher weltweit gr\u00f6\u00dfte und am l\u00e4ngsten laufende Untersuchung ihrer Art. Ob es eine Fortsetzung ohne den emeritierten Heitmeyer geben wird, ist derzeit noch unklar. Es wird auf die Mobilisierung von Drittmitteln ankommen.<!--more--><br \/>\nWas war der Ausgangspunkt dieses Forschungsprojekts? Anfang der 1990er Jahre stand die liberale und linke \u00d6ffentlichkeit des wiedervereinigten Deutschlands angesichts der Pogrome von Rostock-Lichtenhagen, M\u00f6lln, Solingen etc. unter Schock. Rassismus und Neonazis wurden als Ursache dieser Ausschreitungen angesehen. Das ist nicht falsch, aber nicht die ganze Wahrheit. Gegen die Fixierung auf den Aspekt Rassismus allgemein und gegen die ausschlie\u00dfliche Verkn\u00fcpfung von Rassismus und Neonazis im Besonderen argumentierte 1992 Heitmeyer in einem Artikel f\u00fcr \u00bbDas Argument.\u00ab Acht Jahre sp\u00e4ter wurde daraus das Forschungskonzept der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (GMF). Dieses nahm ganz allgemein Ideologien der Ungleichwertigkeit in den Blick. Neben Rassismus und Ausl\u00e4nderfeindlichkeit wurden die Deutschen ebenso auf ihre Abwertung von Obdachlosen, Homosexuellen, Behinderten, Langzeitarbeitslosen, Sinti und Roma sowie Muslimen hin untersucht. Eine weitere Spezifik ist die Infragestellung der \u00bbberuhigenden\u00ab Unterscheidung zwischen dem \u00bbExtremismus\u00ab der Nazis und der angeblich toleranten sowie demokratischen Bev\u00f6lkerungsmehrheit. Heitmeyer und seine MitstreiterInnen konnten n\u00e4mlich zeigen, das abwertende Einstellungen und Praxen nicht nur ein Problem von Rechtsradikalen, sondern eines der gesellschaftlichen Mitte darstellen. Konkret: Die gewaltbereiten Neonazis f\u00fchlen sich durch diese durchaus auch fremdenfeindliche Mitte bei ihren Mordtaten gedeckt. Kein Wunder also, dass die \u00bbDeutschen Zust\u00e4nde\u00ab sich einem \u00bbmassiven Ideologieverdacht\u00ab (326) ausgesetzt sahen, vermuteten Stiftungen und potenzielle Geldgeber doch, man wolle das Ansehen der deutschen Gesellschaft herabsetzen.<br \/>\nDas ist das eine. Heitmeyers Projekt kann aber auch als Langzeitkritik neoliberaler Zust\u00e4nde und des sich herausbildenden autorit\u00e4ren Kapitalismus mit seinen Merkmalen Entsicherung, Kontrollverlust, Undurchschaubarkeit, wachsende Ungleichheit, Entmachtung, Beschleunigung sowie Verlust des gesellschaftlichen Zusammenhalts gelesen werden. Sein Blick auf gruppenbezogene Abwertungen von Menschen korrespondiert n\u00e4mlich mit einer Thematisierung und Analyse von sozialen und \u00f6konomischen Verh\u00e4ltnissen. Frei nach Horkheimer und mit Kritik am moralisierenden Antirassismus der b\u00fcrgerlichen Mitte, den Aufst\u00e4nden der Anst\u00e4ndigen etc. k\u00f6nnte man also formulieren: Wer aber von \u00d6konomisierung und Prekarisierung nicht reden will, sollte auch von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus schweigen. So geh\u00f6rte zur Ausgangshypothese der Bielefelder ForscherInnen, dass \u00bbeine durch\u00f6konomisierte Gesellschaft zum N\u00e4hrboden f\u00fcr eine elit\u00e4r motivierte Menschenfeindlichkeit wird\u00ab (57).<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Liberalisierung der Deutschen Zust\u00e4nde?<\/strong><br \/>\nL\u00e4sst sich diese Ausgangshypothese nach zehn Jahren best\u00e4tigen? Besser als mit der Folge 10 der Deutschen Zust\u00e4nde l\u00e4sst sich diese Frage mit den Pressematerialien \u00bbDas entsicherte Jahrzehnt\u00ab (DeJ) zur Buchvorstellung desselben Bandes beantworten. Auf den ersten Blick scheinen die Ergebnisse dabei recht erfreulich zu sein, sprich die Verbreitung der Ideologien der Ungleichheit ist im Zeitraum von 2002 bis 2011 fast durchweg r\u00fcckl\u00e4ufig. Allerdings gibt es Ausnahmen: Rassismus und die Abwertung von Langzeitarbeitslosen, deren Werte leicht ansteigend sind (33). Antisemitische, sexistische und homophobe Statements indes erfahren z.T. signifikant weniger Zuspruch in der deutschen Bev\u00f6lkerung. Ein Beispiel sei angef\u00fchrt. Dem Statement \u00bbEs ist ekelhaft, wenn Homosexuelle sich in der \u00d6ffentlichkeit k\u00fcssen\u00ab stimmten 2002 34,8% zu, w\u00e4hrend es 2011 \u00bbnur\u00ab noch 25,3% sind.<br \/>\nDie \u00fcberwiegende Tendenz also scheint auf eine Liberalisierung der Deutschen Zust\u00e4nde hinzuweisen, so stellen die Wissenschaftler fest, dass das rechtspopulistische<br \/>\nPotenzial kleiner geworden ist (DeJ, 11). In diesem Sinne wurde die Pr\u00e4sentation der neuesten Folge beispielsweise in der S\u00fcddeutschen Zeitung (12.10.2011) interpretiert: \u00bbWer dies Trends betrachtet\u00ab, hei\u00dft es dort, \u00bbblickt auf eine Gesellschaft, die in diesem Jahrzehnt zumindest partiell weniger menschenfeindlich geworden ist. Markante dramatische Entwicklungen \u2026 zeigen sich bei den Antworten der Befragten eben nicht.\u00ab Die Zeitung aus M\u00fcnchen r\u00e4t deshalb zu weniger Apokalypse und mit Berufung auf Ralf Dahrendorf zu einem sparsamen Gebrauch des Wortes \u00bbKrise\u00ab.<br \/>\nDementsprechend k\u00f6nnte man Heitmeyers Forschungsresultate \u2013 vordergr\u00fcndig \u2013 als Beleg f\u00fcr die Thesen des Psychologen Steven Pinker nehmen. Dieser vertritt in seinem ambitionierten Buch \u00bbGewalt. Eine neue Geschichte der Menschheit\u00ab eine geschichtsoptimistische Perspektive. Demzufolge gebe es im Laufe der Geschichte immer weniger Morde, Vergewaltigungen und Kriege. Pinker f\u00fchrt dies u.a. darauf zur\u00fcck, dass die \u00bbRevolution der Rechte\u00ab zu einer Toleranz gegen\u00fcber Farbigen, Homosexuellen, zur Gleichberechtigung der Frauen etc. gef\u00fchrt habe. \u00bbDie Einstellungen der Konservativen [sind] der Entwicklung bei den Liberalen gefolgt, was zur Folge hat, das die Konservativen von heute liberaler sind als die Liberalen von gestern.\u00ab[2]<br \/>\nHeitmeyers Res\u00fcmee bzw. das seiner Mitforschenden, wonach \u00bbin den westeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern sich Normen der Toleranz etablieren [konnten]\u00ab und \u00bblange Zeit gehegte Vorurteile gegen\u00fcber Schwarzen, Juden, Frauen und Homosexuellen zunehmend ge\u00e4chtet [werden]\u00ab, spricht in der Tat f\u00fcr \u00bbeinen Modernisierungs- und Lernproze\u00df, der in den osteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern erst langsam einsetzt\u00ab (296).<br \/>\nWie aber kann angesichts dieser Entwicklungen dennoch von einer \u00bbexplosiven Situation als Dauerzustand\u00ab (34) geredet werden? Wieso sind diese Trends nur auf den ersten Blick erfreulich? Dazu lassen sich mehrere Gr\u00fcnde anf\u00fchren. Einer lautet: Zwar ist das rechtspopulistische Potenzial \u2013 darunter werden Personen gefasst, die fremdenfeindlichen, antisemitischen, autorit\u00e4ren und islamfeindlichen Aussagen zustimmen \u2013 auf 9,2% geschrumpft. Aber weil die politische Entfremdung und Apathie zunimmt, die parteipolitische Integration schwindet, Protestbereitschaft und Gewaltbereitschaft ansteigen, stellt das rechtspopulistische Potenzial gleichzeitig \u2013 und paradoxerweise w\u00e4re hinzuzuf\u00fcgen \u2013 ein gr\u00f6\u00dferes Problem dar (DeJ, 14).<br \/>\nEin weiterer Grund ist, dass infolge der Einf\u00fchrung der Hartz IV-Gesetze und der Krise von 2008ff. zumindest in bestimmten Bereichen wie Rassismus, Abwertung von Langzeitarbeitslosen und Obdachlosen vor allem in den h\u00f6heren Einkommensschichten wieder ansteigende Werte zu verzeichnen sind. Innerhalb eines Jahres hat sich etwa die Zustimmung zu der Aussage \u00bbAussiedler sollten besser gestellt werden als Ausl\u00e4nder, da sie deutscher Abstammung sind\u00ab, von 19,1 auf 22,2% erh\u00f6ht. Dem Statement \u00bbDie Wei\u00dfen sind zu Recht f\u00fchrend in der Welt\u00ab stimmten 2010 11,3% zu, 2011 waren es 12,8%. Die Abwertung von Langzeitarbeitslosen wurde u.a. mit der Bejahung zur Aussage \u00bbIch finde es emp\u00f6rend, wenn sich die Langzeitarbeitslosen auf Kosten der Gesellschaft ein bequemes Leben machen\u00ab gemessen. Bis 2010 sank der Zustimmungswert von 60,8 auf 58,9%, danach stieg er auf 61,2% an (DeJ, 18f.).<br \/>\nOb diese Entwicklungen lediglich kurzfristige Ausschl\u00e4ge in der auf lange Sicht abnehmenden Verbreitung der Ideologien der Ungleichwertigkeit sind, bleibt kritisch zu beobachten. Heitmeyer geht davon aus, dass sich die Entwicklung volatil fortschreiben wird. \u00bbWir erleben, wie sich ein neuer Standard etabliert: volatility.\u00ab (34) Im Vergleich zur Folge 9 der \u00bbDeutschen Zust\u00e4nde\u00ab ist dies eine neue Beobachtung. Vor einem Jahr hatte die Forschungsgruppe noch konstatiert, dass die \u00f6konomische Krise nicht markant auf die Einstellungen der Deutschen durchschl\u00e4gt und dies damit begr\u00fcndet, dass die Krisenprozesse nur zeitverz\u00f6gert Auswirkungen auf das Alltagsbewusstsein haben. Auch 2011 stellen Heitmeyer und KollegInnen fest, dass bislang \u00bbkeine Kumulation der Effekte der unterschiedlichen Krisen eingetreten ist, sondern das diese zeitlich gestaffelt sp\u00fcrbar werden\u00ab (ebd.). Entsicherung, Richtungslosigkeit und Instabilit\u00e4t seien zur neuen Normalit\u00e4t geworden, die Krisen w\u00fcrden prozessiert. Der neue Standard der Volatilit\u00e4t wird somit, so steht zu bef\u00fcrchten, zu mehr Unsicherheit, verst\u00e4rkter Entfremdung, zunehmender Anomie und wachsendem Druck infolge nicht vorausschaubarer und erst recht nicht beherrschbarer Verh\u00e4ltnisse f\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Klassenkampf von oben<\/strong><br \/>\nDie bereits in der Folge 9 diagnostizierte so genannte neue rohe B\u00fcrgerlichkeit (vgl. Sozialismus 2\/2011) wird auch in der Folge 10 wieder aufgegriffen. Ihre Existenz ist vielleicht das gewichtigste Argument gegen eine vorschnelle Entwarnung. Denn der Einfluss, den diese h\u00f6heren Einkommensgruppen auf negative Ver\u00e4nderungen des sozialen und politischen Klimas haben, ist nicht zu untersch\u00e4tzen. Unter roher B\u00fcrgerlichkeit versteht Heitmeyer dabei eine B\u00fcrgerlichkeit, die sich bei der Beurteilung sozialer Gruppen an den Ma\u00dfst\u00e4ben der kapitalistischen N\u00fctzlichkeit, der Verwertbarkeit und Effizienz orientiert und somit die Gleichwertigkeit von Menschen sowie ihre psychische wie physische Intergrit\u00e4t antastbar macht und dabei zugleich einen Klassenkampf von oben inszeniere (34f.). Heitmeyer findet dabei deutliche Worte, die die SZ gemeint haben d\u00fcrfte, als sie zu etwas weniger Apokalypse mahnte: \u00bbDie geballte Wucht, mit der die Eliten einen rabiaten Klassenkampf von oben inszenieren, und die Transmission der sozialen K\u00e4lte durch eine rohe B\u00fcrgerlichkeit, die sich selbst in der Opferrolle w\u00e4hnt und deshalb schwache Gruppen ostentativ abwertet, zeigen, da\u00df eine gewaltf\u00f6rmige Desintegration auch in dieser Gesellschaft nicht unwahrscheinlich ist.\u00ab (35)<br \/>\nVor dem Hintergrund indes, dass ein abnehmendes rechtspopulistisches Potenzial durchaus mit mehr gewaltbereiten Rechtspopulismus einhergehen kann sowie der Zunahme der menschenfeindlichen Einstellungen gerade in den Eliten, sind diese klaren Worte durchaus gerechtfertigt. Der Schriftsteller und Orientalist Navid Kermani sieht es mit Bezug auf die \u00bbDeutschen Zust\u00e4nde\u00ab als Menetekel an, dass \u00bbder gr\u00f6\u00dfte unter allen Bucherfolgen der letzten Jahre ausgerechnet einer Schrift zukam, die die \u00dcberlegenheit des Eigenen und die Bedrohung durch das Fremde nicht mehr nur kulturell erkl\u00e4rt wie im Rechtspopulismus, sondern genetisch festschreibt wie im nationalsozialistischen Denken.\u00ab (SZ, 23.1.2011)<br \/>\nVor allem aber ist die Verbreitung von Homogenit\u00e4tsvorstellungen und \u00dcberfremdungs\u00e4ngsten trotz gestiegener Akzeptanz der Vielfalt und geringerer Sorge um den Zerfall der Gesellschaft noch viel zu hoch. Mehr als die H\u00e4lfte der Befragten erachten 2011 den Zusammenhalt der Gesellschaft als gef\u00e4hrdet. Fast ebenso viele zeigen \u00dcberfremdungs\u00e4ngste, und rund 37% sind der Ansicht, kulturelle Unterschiede schadeten dem Zusammenhalt (172). Homogenit\u00e4tsvorstellungen und die Sorge um den Zerfall der Gesellschaft gehen dabei mit der Abwertung von Menschengruppen einher. Stellung bezogen wird insofern gegen jegliche homogenisierenden Ansichten von einer deutschen Leitkultur. Oder wie es in dem Presse-Handout zugespitzter formuliert wird: \u00bbEine Gesellschaft, die Gleichwertigkeit anstrebt und ihre Gruppen vor Vorurteilen und Diskriminierungen sch\u00fctzen m\u00f6chte, sollte sich endg\u00fcltig von der Vorstellung einer homogenen Volksgemeinschaft verabschieden.\u00ab (DeJ, 16)<br \/>\nDie Ausgangshypothese l\u00e4sst sich also durchaus best\u00e4tigen. Haben aber die Erkenntnisse der Bielefelder gesellschaftlich ein Umdenken in Gang setzen k\u00f6nnen? Angesichts der Reaktionen auf die Entdeckung der neonazistischen Terrorzelle in NSU \u00e4u\u00dferte sich Heitmeyer skeptisch. Er sei entsetzt \u00fcber den Eindruck, den viele Politiker und manche Medien noch immer erzeugten. So hei\u00dft es oft, es handele sich beim Nationalsozialistischen Untergrund um \u00bbein paar Au\u00dfenseiter in einer sonst intakten und humanen Gesellschaft\u00ab. Ihre Legitimation der Gewalt h\u00e4tten die Rechtsterroristen aber vielmehr \u00bbaus einem Vorrat an menschenfeindlichen Einstellungen in der Bev\u00f6lkerung\u00ab gesch\u00f6pft.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Anmerkungen<br \/>\n<\/strong>1) Wilhelm Heitmeyer (Hrsg.), Deutsche Zust\u00e4nde, Folge 10, Suhrkamp, Berlin 2012, 336 S., 15,50 Euro. Alle Seitenangaben in Klammern beziehen sich auf diesen Band; Seitenangaben, denen das K\u00fcrzel DeJ vorangestellt ist, beziehen sich auf das Presse-Handout \u00bbDas entsicherte Jahrzehnt\u00ab zur Vorstellung der Folge 10. Dieses findet sich als pdf auf www.uni-bielefeld.de\/ikg<br \/>\n2) Steven Pinker, Gewalt. Eine neue Geschichte der Menschheit, Frankfurt\/M. 2011, S. 703. Pinkers Argumentation scheint mir in diesem und in vielen anderen Punkten nachvollziehbar, in vielen anderen eher nicht. So vertritt er einen zu einseitig positiven Fortschrittsbegriff, \u00fcberdies ist sein Gewaltbegriff nur auf personale Gewalt fokussiert und l\u00e4sst strukturelle Formen von Gewalt unber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">(aus: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/archiv\/sozialismus\/2012\/heft_nr_2_februar_2012\/\">Sozialismus 2\/2012<\/a>)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zehn Jahre \u00bbDeutsche Zust\u00e4nde\u00ab Die zehnte Folge von \u00bbDeutsche Zust\u00e4nde\u00ab[1] ist vorerst die letzte. 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