{"id":638,"date":"2013-01-01T16:18:06","date_gmt":"2013-01-01T15:18:06","guid":{"rendered":"http:\/\/guidospeckmann.de\/?p=638"},"modified":"2013-01-24T20:28:18","modified_gmt":"2013-01-24T19:28:18","slug":"der-hunger-aus-dem-tank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guidospeckmann.de\/?p=638","title":{"rendered":"Der Hunger aus dem Tank"},"content":{"rendered":"<p>Politische Sonntagsreden gibt es viele. Das belegte nicht zuletzt der j\u00fcngste Klimagipfel in Katar, der, obschon er \u00fcber zwei Wochen tagte, nicht zu der dringend erforderlichen Konkretisierung des Kyoto-Protokolls f\u00fchrte. Der Weltern\u00e4hrungstag am 16. Oktober war hingegen nur f\u00fcr wenige Vertreter des politischen Establishments ein Anlass, die Welt mit einer weiteren Sonntagsrede zu \u201ebegl\u00fccken\u201c.<!--more--><\/p>\n<p>Stattdessen forderte der Papst, im Kampf gegen den Hunger intensiver zusammenzuarbeiten und mehr f\u00fcr landwirtschaftliche Entwicklung und ein Wachstum der l\u00e4ndlichen Gemeinden zu tun. Der Generaldirektor der Ern\u00e4hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), Jose Graziano da Silva, kritisierte, dass die Hilfen f\u00fcr die Landwirtschaft in den vergangenen drei Jahrzehnten immer weiter reduziert worden seien. Und der UN-Beauftragte f\u00fcr das Recht auf Nahrung, Olivier De Schutter, beklagte, dass die Lebensmittelpreise zu sehr schwankten und das Preisniveau gef\u00e4hrlich hoch liege, was ein sofortiges Handeln notwendig mache.<\/p>\n<p>Doch Politiker mit nennenswertem Einfluss hielten sich am 16. Oktober vornehm zur\u00fcck. Ihnen daraus einen Vorwurf zu machen, w\u00e4re freilich ungerecht. Denn ihre Aufgabe besteht, so Jean Ziegler, De Schutters Amtsvorg\u00e4nger, ja darin, die jeweilige nationale Wirtschaft in Ordnung zu bringen. Daf\u00fcr w\u00fcrden sie letztlich gew\u00e4hlt und nicht, um den Hunger in der Welt zu bek\u00e4mpfen: \u201eSchlie\u00dflich z\u00e4hlten\u201c, so Ziegler in seinem neuen Buch \u201eWir lassen sie verhungern\u201c, \u201edie vom Hunger dauerhaft gesch\u00e4digten Kinder aus Chittagong, Ulan-Bator und Tegucigalpa nicht zu den W\u00e4hlern. Sie sterben auch nicht auf der Champs-Elys\u00e9es in Paris, dem Kurf\u00fcrstendamm in Berlin oder der Plaza Major in Madrid.\u201c[1] Dieser Logik zufolge ist es denn auch angemessen, ja sogar, um mit Angela Merkel zu sprechen, \u201ealternativlos\u201c, den europ\u00e4ischen Banken Abermilliarden Euro in Form sogenannter Rettungspakete zukommen zu lassen \u2013 auch zulasten des UN-Weltern\u00e4hrungsprogramms.<\/p>\n<p><strong>\u00bbJeder Achte auf der Welt hungert.\u00ab<\/strong><\/p>\n<p>Immerhin hatte die FAO nur wenige Tage vor dem Weltern\u00e4hrungstag ihren neuen Bericht ver\u00f6ffentlicht. Dieser wartet, basierend auf verfeinerten Erhebungsmethoden, mit einer erfreulichen Nachricht auf: Statt der bisher kursierenden Sch\u00e4tzung von rund einer Milliarde hungernden Menschen sind derzeit \u201enur\u201c 868 Millionen Erdenbewohner unterern\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Es hungert also jeder Achte auf der Welt, was einem Anteil an der Bev\u00f6lkerung von 12,5 Prozent entspricht (zwischen 1990 und 1992 betrug der Anteil noch 18,6 Prozent). Die neuen Sch\u00e4tzungen zeigen, dass infolge der globalen Hunger- und Finanzkrise weniger Menschen zus\u00e4tzlich an Nahrungsmangel litten, als bisher angenommen worden war.[2]Das \u00fcberrascht zun\u00e4chst. Doch der Bericht relativiert diesen Befund in zweierlei Hinsicht: Erstens zeigen die Zahlen, dass der R\u00fcckgang der Hungernden seit 2007, also seit Beginn der globalen Krisenph\u00e4nomene, stagniert. Zweitens hat der Report nur Sch\u00e4tzungen \u00fcber die chronische Unterern\u00e4hrung zur Grundlage \u2013 und diese ber\u00fccksichtigen keine kurzfristigen Effekte wie etwa die in den letzten Jahren verst\u00e4rkt auftretenden Preisschwankungen. Insofern, so die Einschr\u00e4nkung des Berichts, seien die Ergebnisse nicht dazu geeignet, Schl\u00fcsse etwa \u00fcber die Effekte von hohen Lebensmittelpreisen oder andere kurzfristigen Auswirkungen zu ziehen. Von Interesse ist zudem ein Blick auf die je spezifische regionale Entwicklung der letzten beiden Jahrzehnte. In Asien ist der R\u00fcckgang des Hungers \u2013 vor allem dank des chinesischen Aufschwungs \u2013 am deutlichsten. Ebenso ist ein R\u00fcckgang in der Karibik und Lateinamerika zu konstatieren. Weiter zugenommen hat der Hunger indes in Afrika.<\/p>\n<p>Die NGO Oxfam f\u00fchrt in ihrer Stellungnahme zum FAO-Bericht die Stagnation im Kampf gegen den Hunger auf drei Faktoren zur\u00fcck \u2013 den Klimawandel, das Land Grabbing und die F\u00f6rderung von Biokraftstoffen. Hinzuzuf\u00fcgen w\u00e4re noch die Finanzialisierung der Rohstoffm\u00e4rkte, die sich in der letzten Dekade vollzogen hat, mit der Konsequenz dramatisch gestiegener Getreidepreise.<\/p>\n<p>Von herausragender Bedeutung ist jedoch der Faktor \u201eBioethanol\u201c; verschiedenen Studien zufolge ist er f\u00fcr 40 bis 75 Prozent des steigenden Preisniveaus verantwortlich. Immerhin mehren sich seit wenigen Jahren die Stimmen, die das urspr\u00fcngliche Ziel der Biosprit-Produktion \u2013 den Aussto\u00df von CO2 zu verringern \u2013 als verfehlt ansehen. Zuletzt kam die Wissenschaftsakademie Leopoldina zu dem Schluss, dass f\u00fcr Deutschland wie f\u00fcr die EU \u201edie Verwendung von Biomasse als Energiequelle in gr\u00f6\u00dferem Ma\u00dfstab keine wirkliche Option\u201c ist,[3]weil sie zur Verknappung von Nahrungsmitteln f\u00fchrt und die Preise f\u00fcr Land und Wasser in die H\u00f6he treibt. Zudem hat diese Form der Bioenergie keinen besseren Einfluss auf das \u00d6kosystem und die Treibhausgas-Bilanz als die fossile Energiegewinnung. Die Autoren fordern daher einen umgehenden Stopp des weiteren Ausbaus der Bioenergie.<\/p>\n<p>Das Institute for European Environment Policy dr\u00fcckte die verheerenden Folgen des Biosprits noch etwas plastischer aus: Demnach \u201ef\u00fchren die Ma\u00dfnahmen zur F\u00f6rderung von Treibstoffen aus Biomasse, mit denen die EU und ihre Mitgliedsl\u00e4nder eigentlich das Klima schonen wollen, zu Rodungen, die bis 2020 so viel zus\u00e4tzliche Klimabelastung verursachen wie 12 bis 26 Mio. Autos.\u201c[4]Und bereits 2008 wurde im renommierten Wissenschaftsmagazin \u201eScience\u201c[5] eine Studie f\u00fcr die USA ver\u00f6ffentlicht, wonach die Umwidmung von Fl\u00e4chen zum Anbau von Energiepflanzen zu einer erheblichen Zunahme des CO2-Aussto\u00dfes f\u00fchren wird.<\/p>\n<p>Die \u00d6kobilanz von Agrartreibstoffen ist also alles andere als positiv \u2013 auch mit Blick auf den enormen Energie- und Wasserverbrauch, den die Biosprit-Produktion verursacht. Sch\u00e4tzungen zufolge sind bis zu 4000 Liter Wasser notwendig, um einen Liter Bioethanol herzustellen.<\/p>\n<p>Angesichts eines Drittels der Weltbev\u00f6lkerung, das nicht \u00fcber ausreichenden Zugang zu sauberem Wasser verf\u00fcgt, ist dies, gelinde gesagt, h\u00f6chst problematisch. Ebenso wenig gesichert ist, ob der sogenannte Erntefaktor \u2013 sprich: die Effizienz der Energiegewinnung, wenn man den gesamten Lebenszyklus von der Produktion bis zur Verarbeitung ber\u00fccksichtigt (\u201eEnergy returned on energy invested\u201c) \u2013, bei Bioethanol und Biodiesel \u00fcberhaupt positiv ist. Von einer \u00f6kologischen Energie kann bei Biosprit somit mitnichten die Rede sein.<\/p>\n<p><strong>\u00bb15 Prozent der globalen Maisernte werden f\u00fcr die Energiegewinnung verwendet.\u00ab<\/strong><\/p>\n<p>Noch schwerer wiegt indes das \u201eTank statt Teller\u201c-Problem. Mit dem Anbau von Soja und Raps, Mais und Weizen f\u00fcr die Gewinnung von Bioenergie tritt der motorisierte, vorgeblich \u00f6kologisch bewusste Bewohner des industrialisierten Teils dieser Welt in erbitterte Konkurrenz mit der hungernden Kleinb\u00e4uerin oder dem im informellen Sektor der Mega-Slums Besch\u00e4ftigten des globalen S\u00fcdens. In einem globalisierten deregulierten Kapitalismus ist klar, wer dabei auf der Strecke bleibt: jener, der nicht gen\u00fcgend zahlungskr\u00e4ftige Nachfrage besitzt. Eine Nachfrage \u00fcbrigens, die durch die \u00fcppigen Biosprit-Subventionen der USA und der EU noch gef\u00f6rdert wird. Auf diese Weise bet\u00e4tigen sich EU und USA als Preistreiber auf den Agrarrohstoffm\u00e4rkten und verursachen immer mehr Hunger.<\/p>\n<p>Die Auswirkungen der US-amerikanischen Bioethanol-F\u00f6rderung speziell auf die Entwicklungsl\u00e4nder untersucht die Studie von Timothy Wise vom Global Development and Environment Institute an der Tufts-Universit\u00e4t.[6] Demnach wurden 2012, also in einem Jahr besonderer D\u00fcrre in den USA, 40 Prozent der amerikanischen Maisernte zu Bioethanol verarbeitet. Die USA sind mit Abstand der weltgr\u00f6\u00dfte Produzent und Exporteur von Mais. Insofern ruft die Tatsache, dass rund 15 Prozent der globalen Maisernte nunmehr f\u00fcr die Energiegewinnung verwendet werden (anstatt als Futter- oder Lebensmittel), einen erheblichen Nachfrageschock auf den globalen M\u00e4rkten hervor. Wise sch\u00e4tzt, dass sich durch die US-Bioethanol-Produktion die Nahrungsmittel-Importbilanz der Entwicklungsl\u00e4nder zwischen 2006 und 2011 um 6,5 Mrd. US-Dollar verschlechtert hat.<\/p>\n<p>Zur Erinnerung: Erst durch die ber\u00fcchtigten Strukturanpassungsprogramme des Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) wurden viele Entwicklungsl\u00e4nder von Agrarexporteuren zu Agrarimporteuren. So hatten sie Anfang der 1970er Jahre noch einen Export-\u00dcberschuss von 17 Mrd. Dollar. Selbst in den 80er Jahren war die Agrarhandelsbilanz weiterhin positiv, wenngleich stark schwankend. Erst in den 90er Jahren, mit dem Siegeszug des Neoliberalismus, wurden die Entwicklungsl\u00e4nder dann zu Nettoimporteuren von Lebensmitteln. Einer Weltbank-Studie aus dem Jahre 1999 zufolge[7] verf\u00fcgten schon damals zwei Drittel der untersuchten 148 Entwicklungsl\u00e4nder \u00fcber eine negative Handelsbilanz. Daraus resultiert ein erheblich verringerter finanzieller Spielraum der betroffenen Staaten. Oft werden dann Einsparungen in sozialen Bereichen vorgenommen, die immer wieder, wie etwa 2007 und 2008, zu regelrechten Hungeraufst\u00e4nden f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>\u00bbBiokraftstoffe sind eine gr\u00fcn lackierte Scheinl\u00f6sung.\u00ab<\/strong><\/p>\n<p>Die verheerenden Folgen der Biokraftstoffindustrie haben inzwischen einen moralischen Druck hervorgerufen, der Handlungsbedarf auf der politischen Ebene erzeugt. Das Emporschnellen der Agrarpreise infolge der diesj\u00e4hrigen D\u00fcrre in den USA lie\u00df jene Stimmen lauter werden, die daf\u00fcr pl\u00e4dieren, die Produktion von Bioethanol auszusetzen.<\/p>\n<p>In der EU gibt es dazu bereits konkrete Bestrebungen: Sie r\u00fcckte Mitte Oktober von ihrem Ziel ab, bis 2020 wenigstens zehn Prozent des Treibstoffes f\u00fcr Transportzwecke durch erneuerbare Energiequellen zu decken. Jetzt liegt das Ziel bei f\u00fcnf Prozent Treibstoff aus erster Generation (Nahrungsmittel); der Rest soll mit Biomasse aus zweiter Generation gedeckt werden, also aus Abfall, Stroh, Tierfetten oder Algen. So begr\u00fc\u00dfenswert dieser Schritt sein mag, so unzureichend ist er. Das Potential bei Biomasse der zweiten Generation d\u00fcrfte l\u00e4ngst nicht ausreichend sein, die Herstellung ist noch aufwendiger, der Ertrag letztlich zu gering.<\/p>\n<p>Was aber w\u00e4re notwendig? Zun\u00e4chst einmal die Demontage der vermeintlichen Wunderl\u00f6sung namens Biokraftstoffe: Faktisch sind diese lediglich eine gr\u00fcn lackierte Scheinl\u00f6sung, die von einer neuen Kapitalallianz aus dem Agrar- und Energie-, dem Automobil- und Biotechnologiesektor mit dem Ziel vorangetrieben wird, die Strukturen und Muster eines vom Erd\u00f6l gepr\u00e4gten Kapitalismus und seiner Konsumweise zu verl\u00e4ngern \u2013 und zwar sowohl auf Kosten der Ern\u00e4hrungssicherheit vorwiegend im globalen S\u00fcden als auch der globalen Nachhaltigkeit.<\/p>\n<p>Das Hungerproblem indes kann nur dadurch wirksam angegangen werden, dass \u00fcber den gegenw\u00e4rtigen Warencharakter von Lebensmitteln gesprochen wird[8] \u2013 wie \u00fcber M\u00f6glichkeit und Notwendigkeit seiner Beseitigung. Faktisch leben wir in einer geschichtlichen Situation, in der genug produziert wird, um jedem Menschen die ben\u00f6tigten 2200 bis 2440 Kalorien pro Tag zukommen zu lassen. Ein komplettes Verbot von Biokraftstoffen w\u00e4re daf\u00fcr ein erster Schritt, die Re-Regulierung der Rohstoffm\u00e4rkte ein weiterer. Der wichtigste Schritt best\u00fcnde jedoch in der grunds\u00e4tzlichen Infragestellung des Warencharakters von Nahrung wie auch der (imperialen), hoch verschwenderischen Lebensweise in den industrialisierten Staaten des globalen Nordens.<\/p>\n<p>Dem derzeit eine Renaissance erlebenden (neo)malthusianischen Einwand, wonach bei einer steigenden Weltbev\u00f6lkerung und zunehmend widrigen Umweltbedingungen eine ausreichende Ern\u00e4hrung aller Menschen zuk\u00fcnftig nicht mehr sichergestellt werden kann, w\u00e4re dagegen mit den Ergebnissen des j\u00fcngsten Weltagrarberichts[9] Folgendes zu entgegnen: Eine radikale, nachhaltige und \u00f6kologische Reform der Landwirtschaft w\u00e4re in der Lage, Ertragssteigerungen zu erzielen, die f\u00fcr die Versorgung der prognostizierten neun Millionen Menschen im Jahr 2050 allemal ausreichend w\u00e4ren. Daf\u00fcr bedarf es allerdings nicht mehr und nicht weniger als der Abkehr vom industriellen Agrobusiness.<\/p>\n<p>[1] Jean Ziegler, Wir lassen sie verhungern. Die Massenvernichtung in der Dritten Welt, M\u00fcnchen 2012, S. 197\u2009f.<br \/>\n[2] Food and Agriculture Organization of the United Nations (Hg.), The State of Food Insecurity in the World, Rom 2012, S. 10.<br \/>\n[3] Mit Ausnahme der Nutzung von biogenen Abf\u00e4llen, vgl. Bioenergie: M\u00f6glichkeiten und Grenzen. Kurzfassung und Empfehlungen, www.leopoldina.org, S. 5; vgl. auch James Smith, Biotreibstoff: Eine Idee wird zum Bumerang, Berlin 2012.<br \/>\n[4] Marcel H\u00e4nggi, Ausgepowert. das Ende des \u00d6lzeitalters als Chance, Z\u00fcrich 2011, S. 211\u2009f.<br \/>\n[5] Timothy Searchinger u.a., Use of U.S. Croplands for Biofuels Increases Greenhouse Gases Through Emissions from Land-Use Change, in: \u201eScience\u201c, 5867\/2008, S. 1238-1240.<br \/>\n[6] Timothy A. Wise, The Cost to Developing Countries of U.S. Corn Ethanol Expansion, GDAE Working Paper 12-02, Oktober 2012.<br \/>\n[7] Vgl. Misereor (Hg.), Wer ern\u00e4hrt die Welt? Die europ\u00e4ische Agrarpolitik und Hunger in Entwicklungsl\u00e4ndern, Aachen 2011.<br \/>\n[8] Vgl. Fred Magdoff, Food as commodity, in: \u201eMonthly Review\u201c, 1\/2012.<br \/>\n[9] Vgl. www.weltagrarbericht.de; an dem Bericht waren \u00fcber 400 Wissenschaftler beteiligt.<\/p>\n<p>(aus: Bl\u00e4tter f\u00fcr deutsche und internationale Politik <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2013\/januar\/der-hunger-aus-dem-tank\">1\/2013<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politische Sonntagsreden gibt es viele. Das belegte nicht zuletzt der j\u00fcngste Klimagipfel in Katar, der, obschon er \u00fcber zwei Wochen tagte, nicht zu der dringend erforderlichen Konkretisierung des Kyoto-Protokolls f\u00fchrte. Der Weltern\u00e4hrungstag am 16. 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